Am 23.05.2024 stand der Kitzbüheler Chirurg und Sporttraumatologe Andreas Gredler auf dem Gipfel des 8.848 m hohen Mount Everest. Er berichtet von einer einzigartigen Besteigung über die seit 2019 für Ausländer gesperrte Tibetische Nordseite. Nach 5 Jahren war er der erste westliche Bergsteiger am Gipfel der höchsten Berges der Welt, der „Chomolungma“.
China hatte die Einreise nach Tibet 2024 bis zuletzt gesperrt. Für den Höhenbergsteiger aus Kitzbühel war der Aufstieg von der Nordseite bis zuletzt ungewiss. Die Visa-Ausstellung verzögerte sich und es war nicht sicher, ob die chinesische Regierung überhaupt Visa erteilen würde. Genau 100 Jahre nach dem tragischen Besteigungsversuch von George Mallory und Andrew Irvine erreichte er das Dach der Welt auf der darum menschenleeren Nordroute.
Um den Gipfel trotz Visa-Verspätung dennoch erreichen zu können, hat er auf großen Luxus verzichtet und auch selbst in den Hochlagern beim Aufbau der Zelte mitgeholfen. Dem gesamten Team standen nur 4 Sherpas zur Seite.
„Wir sind volles Risiko gegangen und wurden belohnt! Im schlimmsten Fall wären wir wieder nach Hause gefahren, ohne den Berg überhaupt gesehen zu haben. So aber sind wir mit Traumverhältnissen am Berg belohnt worden und hatten, kaum zu glauben, die gesamt Nordseite für uns alleine. So etwas hat es in den letzten 100 Jahren nicht mehr gegeben und wird es auch nie wieder geben! Für uns war es ein unglaubliches Erlebnis. Unser Mut und Risiko wurden belohnt!“, so Andreas Gredler.
Bereits bei seinem ersten Vortrag im September 2024 begeisterte er vor einem vollen K3-Saal sein Publikum mit einem fesselnden Vortrag und einzigartigen Bildern über ein einzigartiges Bergabenteuer.
Seit seiner erfolgreichen Besteigung des höchsten Berges der Welt ist das Interesse an seiner Geschichte weiterhin ungebrochen hoch, nicht zuletzt auf Grund einer TV-Produktion des Schweizer Fernsehens SRF, die auch auf 3SAT ausgestrahlt worden ist.
Mit Ende April beginnt die neue Besteigungssaison am Everest und ist das Thema darum hoch aktuell.

Vortrag:
Freitag, 11. April, 20 Uhr, K3 Kitzkongress, Kitzbühel,
Eintritt frei

Der Vortrag kann dank großzügiger Unterstützung wieder bei freiem Eintritt stattfinden.
Freiwillige Spenden sind willkommen, der Erlös kommt einem Schulprojekt in Nepal zugute.